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Sighisoara/Schäßburg

Sighisoara/Schäßburg

Sighisoara/Schäßburg ist, von den Gegebenheiten her, eine der bedeutendsten touristischen Attraktionen Rumäniens, in welcher deutsche, ungarische und rumänische Kultur sich kreuzt, so dass man behaupten kann, dass hier kosmopolitisches Feeling zu Hause ist. Einst zweit wichtigste Stadt nach Sibiu/Hermannstadt, ehemals bedeutendes administratives Zentrum Siebenbürgens, wurde die bewohnte Burg anlässlich einer Tagung in Rabat, Marokko, im Jahr 1999 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Seine Lage, inmitten des Landes, im Hügelland der Tarnava Mare/Großen Kokel, ähnlich einem von Wasserläufen geschaffenen, natürlichen  Amphitheaters, war dieser Landstrich schon im Paläolithikum besiedelt. Das belegen Ausgrabungen an der Peripherie der Stadt, wo Siedlungsreste gefunden wurden, die der Petresti- und Cotofeni-Kultur zugeordnet und in den einschlägigen Verzeichnissen als Wietenberg-Kultur benannt wurden. Der Ausgrabungsort liegt im Nordwesten der Stadt, am rechten Ufer der Tarnava Mare/Großen Kokel.

In erster Phase war der Ort im Mittelalter von Szeklern bewohnt, eine Vorhut der ungarischen königlichen Armee, die auf dem Burgberg eine befestigte Siedlung bauten, um die dazumal sumpfige Umgebung besser im Blick zu haben. Die Szekler wurden dann abgelöst von deutschen Kolonisten, die  sich Sachsen nannten. Diese übernahmen dann auch die Verwaltung dieses Landstrichs von den Szeklern und passten sie westlichen Standards an.
Nach dem Mongolensturm im Jahre 1241, entwickelt sich die Siedlung stufenweise von dörflichen Strukturen zur Stadt. Ihre erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1280 zurück. Das Handwerk erlebte einen massiven Aufschwung, somit erstarkte die Wirtschaftskraft des Ortes, was Voraussetzungen schaffte , die Wehrhaftigkeit der Stadt zu verbessern. So dass Ende des XIV. Jahrhunderts der innere Befestigunsring 8-10 Meter Höhe und 930 Meter Länge maß. 15 Wehrtürme, 6 Basteien und 2 Zugänge zur Burg, mit Fallgittern versehen, erhöhten den Schutz gegen Feinde. Die Instandhaltung der Türme war in die Obhut der Handwerkerzünfte gegeben. Außerhalb, am Fuße der Burg entstand dann später die Untere Stadt.

Die  folgenden 6 Jahrhunderte sind auch an diesem Ort nicht spurlos vergangen. Heute stehen noch 9 gut erhaltene Türme, 2 Basteien und ein Teil der Ringmauer.

Vor etlichen Jahren haben archäologische Ausgrabungen in Stadtnähe Reste einer dakischen Burg zu Tage gebracht, mit ovalem Grundriss, deren Entstehung auf etwa das Jahr 1100 vor Christi geschätzt wird. In der Nähe des Stundturms wurden Keramikreste und goldene Schmuckstücke gefunden, was darauf zu schließen lässt, dass die Daker Meister in Bearbeitung dieses Edelmetalls waren.

Sollten Sie Sighisoara/Schäßburg entdecken wollen, könnten wir  Spaziergänge und Studiengänge organisieren, mit:

– Besuch der mittelalterlichen Burg, in Begleitung der Burggarde und des Burgtrommlers, in Verbindung mit einer Schnapsprobe auf der Terrasse des Hotels BinderBubi,

– Besuch des Geschichte-Museums Sighisoara/Schäßburg, der Waffenkammer und der Folterkammer,

– aber auch Besuch der Orthodoxen Kathedrale, der Katholischen Kirche, der Siechhof-Kirche und der Synagoge.

Das Programm kultureller Veranstaltungen, einschließlich dessen der Lichtspielhäuser von Sighisoara/Schäßburg und Targu Mures/Neumarkt kann Ihnen das Hotel BinderBubi zur Verfügung stellen.

Umgebung von Sighisoara/Schäßburg

Auch die Umgebung von Sighisoara /Schäßburg ist reich an Geschichte, Tradition und Naturschönheit.
Wir schlagen Ihnen einige Routen vor:

– Tagesausflug nach Saschiz/Keid (Stundenturm, Evangelische Kirche, Bauernburg), Viscri/Deutsch-Weißkirch (Kirchenburg), Crit/Deutschkreuz (Evangelische Kirche);

Saschiz/Keisd hat über die Stiftung ADEPT noch zu bieten: Spaziergänge, verbunden mit einem Picknick mit lokalen Nahrungsmitteln, Besuche bei Handwerkern, beim Imker, Aufenthalt bei einer Sennhütte, eine Fahrt mit Pferdegespann nach Cloasterf/Klosdorf, und Fahrad-Touren.

– Tagesausflug nach Cris/Kreisch (Schloss Bethlen), Biertan/Birthälm (Kirchenburg), Malancrav/Malmkrog ( Apafi-Schloss, Bio-Apfelsaft-Fabrik).

– Fahrt nach Praid mit Besuch des Salzbergwerks, winters auf den Bucin zum Wintersport.

Sportangler erhalten einschlägige Informationen über Möglichkeiten und Standorte zur Ausübung ihres Hobbys.

Andere Vorschläge zur Freizeitgestaltung:

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